Radlgruppe gegründet

Sportradln bei uns in der Sektion

Radgefahren wird bei uns schon lange in der Sektion. Radfahren ist ja in erster Linie eine Sportart im Freien, neudeutsch „Outdoor“. In unserer Wandergruppe wird neben Tagesradtouren auch „radgewandert“.

Das ließ uns aber nicht abhalten, in dieser Saison das Rennradfahren in unserer Sektion im Rahmen einer neuen Gruppe zu institutionalisieren (es gibt ja auch eine sportliche Wandergruppe). Hiermit soll das Angebot in unserer Sektion erweitert werden.

Eigentlich ist die Idee schon alt. Ich bin 1988 mit einem damaligen Sektionsmitglied zu einer Radreise nach Norwegen und Schweden aufgebrochen. Nebenbei war ich noch als Radrennfahrer im entsprechenden Radsportverband aktiv. Auch damals sind schon Dietmar Kastning und Carsten Krug neben dem Bergsport Rennradl gefahren.

Bis 1997 war ich dann mehr Radrennfahrer als Bergsteiger, ohne aber das Klettern aus dem Auge zu verlieren. Als ich dann vom Radrennen fahren genug hatte, schaute ich in das Internet und fand dabei sehr viele Sektionen, die Bergrad-(Mountainbike)-fahren, ja sogar Rennradfahren in Vereinsgruppen anboten. Damals begleitete ich die Rennrad-Gruppe der Sektion Leverkusen zu „Ausritten“ ins Bergische Land.

In den darauffolgenden Jahren wurde dann im Dachverband des DAV begonnen, systematisch Mountainbike-Guides auszubilden. Heute habe ich das Bergradl fahren erst einmal dran gegeben, weil man sich doch sehr schmutzig macht und der Rennradfahrer gern etwas schneller durch die Gegend „flitzt“. „Es muss schließlich richtig rollen!!!“

So trafen sich dann drei jüngere „Burschen“ und ich am 27.04.2013 zum Anradln im Innenhof des Marienstifts für eine ca. 60 km kurze Ausfahrt. Lennart, Jonas und ich hatten unsere Rennräder in Schuss. Doch Jan war etwas „schwach“ ausgestattet (ein etwas älteres Modell, aber immerhin aus Italien). Prompt setzte er beim „Durchtreten“ einer Kurve mit seinem Uralt-Pedal auf der Straße auf und musste Jonas und mich als Mechaniker einsetzen, um die Fahrt sportlich fortsetzen zu können. Nach einer Runde durch den großen Weserbogen trennte sich die Gruppe dann am Sommerbad. Jan wurde von mir noch Richtung Wallücke „gequält“, da sich herausstellte, dass er auf die Länge der Tour auch ein wenig „untermotorisiert“, sprich nicht so gut aus-dauertrainiert war. Ein toller Start in die DAV-Radl-Saison, wenn man bedenkt, dass die Tour für mich Lübbecker noch 40 km länger war, wegen der An- und Abreise. Über das Jahr verteilt wurden dann Trainingsrunden in Kleinst-formation (2-3 Fahrer) durchgeführt, da von den genannten doch immer einer in Bielefeld oder Hannover zum Studium weilte. Man traf sich dann immer in der Mitte zwischen Minden und Lübbecke, so in etwa Rothenuffeln oder Unterlübbe. Somit hatte jeder am Ende der Tour etwa dieselbe km-Leistung auf dem Tacho stehen.Bei diesen Einheiten kam es häufig zu kleineren Scharmützeln, da die Jungen den Routinier an einigen Anstiegen mal so richtig testeten.

Das Abradln konnte nicht mehr durchgeführt werden, da sich der November-Anfang doch sehr stürmisch und regnerisch zeigte. Auch im Winter soll geradelt werden, denn beim Radfahren gibt es ja auch kein schlechtes Wetter, sondern vielleicht nur schlechte Kleidung. Aber dem soll auch abgeholfen werden, denn es sind für die neue Saison DAV-Radtrikots und -hosen in der Planung. Das Design wird dann dem Hauptverband für den DAV-Shop vorgeschlagen, denn der läuft Gefahr diese Entwicklung zu verschlafen, wo es doch schon so lange so viele Radler im DAV gibt.

Es grüßt der Markus